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#Netzgespräche 04

Lass mal „suchten“ … exzessiver Spiel- und Medienkonsum junger Menschen
 Spielen macht Spaß, noch mehr spielen sogar noch mehr. Und gerade im Zuge der Corona-Pandemie stellten die vermehrte Nutzung von Internet- und Computerspielen (wie auch der Sozialen Medien) Möglichkeiten dar, der Langeweile und auch der „Kontaktarmut“ etwas zu entgehen. Aber auch schon zu „normalen“ Zeiten stellen sich Eltern die Frage, ab wann es „zu viel“ ist. Also ab wann von einem problematischen Konsum solcher Spiele gesprochen werden kann oder sogar muss. Im Fokus des Netzgespräches werden wir uns mit dem „Suchtpotenzial“ dieser Spielmedien beschäftigen – hierbei aber auch soziale Medien wie „TikTok“, „Instagram“ usw. nicht außer Acht lassen. Weiterhin werden wir uns damit beschäftigen, wie hiermit umgegangen werden kann und welche Beratungsmöglichkeiten es diesbezüglich in Braunschweig gibt.

Tanja Witting, Diplom Sozialpädagogin, Dr. phil., Professorin für Kunst und Medien in der Sozialen Arbeit, lehrt Medienpädagogik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Braunschweig/Wolfenbüttel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen, Nutzung digitaler Spiele, Medien und Gesundheit, insbesondere Medienabhängigkeit, genderspezifische Medienaneignung und Medienkompetenzförderung. Jugendschutzsachverständige bei der USK und Gutachterin bei der fsf.

Florian Kregel
Jugend- und Drogenberatungsstelle Braunschweig
„re:set!“ – Beratung bei exzessiven Medienkonsum

 

 

#Netzgespräche 04

Lass mal schaun!
4. Netzgespräch zum Thema: Risiken und Gefahren des Phänomens "Sexting" für junge Menschen

"Sexting" als Suchbegriff bei Google führt zu einer Vielzahl von Online-Angeboten und Ratgebern, die Tipps geben, wie man ihn oder sie hierdurch richtig "heiß" macht. Etwas mehr muss man suchen, um Seiten zu finden, die auf die Gefahren des Versendes von sexuellen Aufnahmen des eigenen Körpers hinweisen. Problematisch ist zudem, dass solche Bilder auch zunehmend mehr von jungen Menschen erstellt und weitergesendet werden - die Folgen hiervon können gravierend sein: Cybermobbing bis hin zum Erpressen weiterer Aufnahmen. Die Gründe für die Weitergabe solcher Aufnahmen in dieser Altersgruppe sind vielfältig: vermeintlicher Liebesbeweis, Neugier, die Frage, wie ich bei anderen ankomme oder auch sozialer Druck.
Mit den sozialen, pädagigischen wie auch polizeilichen und strafrechtlichen Aspekten des Phänomens "Sexting" bei jungen Menschen reden wir mit:
Polizeihauptkommissarin Frau Ines Fricke vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Braunschweig (Jugendprävention).
Frau Tanja Opitz, Germanistin und Sozialwissenschaftlerin (M.A.). Seit 2007 Mitarbeiterin der Landesstelle Jugendschutz und dort ab 2011 für den Bereich Sexualaufklärung und Aidsprävention zuständig.

 

 

#Netzgespräche 03

Die Medienkoordination Braunschweig lädt live am 18.06.2020 ab 19:00 auf Twitch.tv/mekoBS zu den 3. Netzgesprächen unter dem Titel:

 "Wo guckst du? - Welche Medien nutzen junge Menschen, um sich über gesellschaftliche und politischen Themen zu informieren?"

ein. Interessierte Zuschauer*innen können auch diesmal über die Chatfunktion oder per Mail Fragen stellen.


Thema des dritten Netzgesprächs der Medienkoordination Braunschweig und des Netzwerk Medien Braunschweig ist das Mediennutzungsverhalten junger Menschen: wie und über welche Medien informieren sie sich über gesellschaftliche und politischen Themen? Haben die klassischen Medien (also von der Tagesschau bis zur Tageszeitung) für die 14 - 25 jährigen hier überhaupt noch eine nennenswerte Relevanz? Was macht ein entsprechendes Medienangebot für diese Altersgruppe attraktiv - und was eher nicht? Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns am 18.06.2020 ab 19:00 beschäftigen.
Gesprächspartner*innen des Abends sind Rebecca Laube (Studentin der Sozialen Arbeit) und Christian Klose (seit Mai Stellvertreter des Chefredakteurs der Braunschweiger Zeitung und Head of Digital).

#Netzgespräche 02

"Verschwörungserzählungen und Medien"
Während im ersten Netzgespräch die medizinischen Falschinformationen rund um die aktuelle Pandemie im Vordergrund standen, wird es diesmal um
Hygienedemos, „Widerstand 2020“, Verschwörungserzählungen, Wut und Ängste. Immer stärker und auch heftiger äußert sich der Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – bis hin zu tätlichen Übergriffen auf Vertreter*innen der Medien. Scheinbar geht ein neuer Riß durch unsere Gesellschaft, welcher auch verstärkt wird durch Rechts- und Linksextremisten*innen, Esoteriker*innen, Reichsbürger*innen,  Impfgegner*innen und Verschwörungserzähler*innen.
Aber eben nicht nur! An den sog. „Hygienedemos“ nehmen auch viele Bürger*innen teil, die keinem dieser Spektren zuzuordnen sind. So besteht diese Protestbewegung aus Teilnehmer*innen, die die getroffenen Maßnahmen zur Pandemieabwehr hinterfragen – aber auch solchen, die die Coronakrise dafür nutzen wollen, das demokratische System der Bundesrepublik grundsätzlich in Frage zu stellen. Und gerade letzteres wird befeuert von Kanälen wie KenFM oder Prominenten wie Xavier Naidoo und Attlia Hildmann.  
Welche Auswirkungen hat dies auf unsere Gesellschaft? Und welche Rolle spielen hierbei die Medien? 
Mit diesen Fragen möchten wir uns im nächsten Netzgespräch beschäftigen. Eingeladen haben wir hierfür:  
 
Frau Susanne Schütz

Mitglied der FDP-Fraktion des Niedersächsischen Landtages. Fraktionssprecherin für die Bereiche Wissenschaft, Forschung, Erwachsenenbildung, Kultur und Bau.
Architektin, Stellv. Schulleiterin einer Hauptschule in Salzgitter
 
Dr. rer. pol. Gerald Fricke
Politikwissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker. Von 2006 – 2016 Akademischer Rat an der TU-Braunschweig (Institut für Wirtschaftsinformatik). Aktuell tätig im Bereich der Forschung zur Webgesellschaft sowie beratend für Städte, Unternehmen und Start Ups.
 

#Netzgespräche 01

Das Video unseres ersten Livestreams aus Reihe #Netzgespräche zum Thema: „Virale“ Corona Fake News & Verschwörungstheorien mit Dr. Christos Pantazis (MdL) ist jetzt online, wer es verpasst hat kann es nachholen! wink